Angespielt: Aces of the Luftwaffe-Squadron – Ballerkost von HandyGames inklusive Gewinnspiel

Die deutsche Spieleschmiede HandyGames, welche seit kurzem zu THQ Nordic gehört, brachte schon einige kurzweilige und zeitraubende Spielchen für Smartphone, Tablet sowie PC hervor und das eine oder andere Spiel findet zudem seinen Weg auf die heimische Konsole. Neuester Streich ist das Shoot ‚em Up „Aces of the Luftwaffe – Squadron“, welches der Nachfolger des erfolgreichen „Aces of the Luftwaffe“ ist, das seinerzeit auch für Windows 8.1 und Windows Phone 8.1 im Microsoft Store veröffentlicht wurde.

Seine Premiere feierte „Aces of the Luftwaffe – Squadron“ im November des letzten Jahres auf der Nintendo Switch und startet ab Ende Juli 2018 auch auf PC, Xbox One und PS4 durch. Christopher Kasulke von HandyGames war so freundlich uns einen Code für die Xbox One Version zum Antesten des Spiels zu überlassen. Aces of the Luftwaffe – Squadron kostet für Xbox One, Nintendo Switch und PS4 14,99 €. Auf der Steam-Plattform ist das Spiel aktuell für 12,49 € zu haben. Am Ende des Artikels gibt es ein kleines Gewinnspiel, wo ihr „Aces of the Luftwaffe – Squadron“ abstauben könnt.

Shoot ‚em Up – ein Genre nur für Fans?

Abseits der Spielhallen gab es nur wenige Vertreter dieses Genres, die auf Konsolen erfolgreich bestehen konnten. Immerhin geht es bei Shoot ‚em Up-Games nur darum, so viele Gegner wie nur möglich abzuschießen und das eigene Ableben, so gut es geht, hinauszuzögern. Die Entwickler von HandyGames sind sich bewusst das Genre nicht neu erfinden zu können, spendierten „Aces of the Luftwaffe – Squadron“ 25 Level und einige Neuerungen, die mich doch sehr motivieren konnten.

Das Geschwader:

Das Geschwader besteht aus dem Spieler sowie 3 weiteren Flügelmännern, die allesamt irgendwie problembehaftet sind und mitten im Kampf (angekündigt) für kurze Zeit ausfallen. Der Spieler übernimmt die Rolle von „Mark Tayler“ ,der von den Deutschen vergiftet wurde. Wenn das Gift arbeitet, darf man keine hektischen Manöver vollziehen und muss vorsichtig den Gegnern und Geschossen ausweichen.

Die Flügelmänner im Einzelnen:

  • „John King“ leidet unter Aggressionsproblemen und rastet hin und wieder aus, so dass er auf alles schießt was sich bewegt…auch auf den Spieler.
  • „Melissa Monroe“ ist eine Kampfpilotin mit „Höhenangst“. Sobald sie eine Panikattacke überkommt verschwindet sie, um sich zu erholen und kehrt nach einer Abklingphase zum Geschwader zurück.
  • „Steve Davis“ ist der letzte Problemfall und leidet unter einer Art Narkolepsie. Das heißt, Davis schläft im Kampf gern mal ein und muss dann vom Spieler beschützt werden.

Die Probleme der Flügelmänner können die Situation zusätzlich erschweren, was vor allem in einem höheren Level zu einer Wiederholung des Levels führen kann.

Levelmechanik:

Abgeschossene Gegner hinterlassen Medaillen. Diese sollten eingesammelt werden, da diese einen schnelleren Aufstieg auf die nächste Rangstufe ermöglichen. Nach einem abgeschlossenen Level erhält der Spieler je nach Leistung „Talentmünzen“ ,die genutzt werden können, um die eigenen Fähigkeiten zu verbessern. So hat der Spieler die Möglichkeit die Fähigkeiten am schnellsten auszubauen, die ihm persönlich am wichtigsten sind. HandyGames haben hier ein Skill-System ins Spiel gepflanzt, was es meines Wissens nach, noch in keinem Shoot ‚em Up-Game zuvor gab. Die aufzusammelnden Power Ups sind rein zufällig, man weiß nicht welche Waffenerweiterung auf einen wartet. Zudem schaltet jeder besiegte Endgegner ein neues Flugzeug frei, welches mit neuen Fähigkeiten und Boni ausgestattet ist. Kleiner Tipp: neues Flugzeug heißt nicht, dass es auch zwingend besser ist.

Co-op Modus:

Dank des lokalen Co-op Modi muss man nicht allein gegen die Gegnerhorden antreten. Der zweite Spieler übernimmt die Rolle eines Flügelmannes. Abgesehen davon, dass es zu zweit einfach mehr Spaß macht, ist es auch sehr hilfreich sich mit einem Kumpel gemeinsam durch die Level zu kämpfen. Denn die CPU gesteuerten Kameraden sind nicht immer die zuverlässigsten, dank ihrer vielfältigen Probleme und Macken. Da ist es gut einen Flügelmann auf der Couch zu wissen, der nicht einschläft. Und Höhenangst bekommt man nur selten auf Sitzmöbeln. Gegen Aggressionen kann ich nichts sagen, denn die können den Spieler hin und wieder überkommen, wenn man knapp gegen einen Endgegner verliert.

Leveldesign:

Die Landschaft im Hintergrund wiederholt sich oftmals, was meiner Meinung nach entschuldbar und irgendwo auch völlig egal ist. Denn während der Kämpfe mit den unzähligen Gegnern ist man genug im Stress den feindlichen Geschossen auszuweichen, so dass der Hintergrund eine absolute Nebensache darstellt. Wer Zeit hat den Hintergrund zu bewundern, ist offenbar nur „Zuschauer“ und spielt nicht selbst. Mancher Level ist nach meinem Ermessen unfair gestaltet, da es unter Umständen keinen Ausweg gibt den Geschossen oder Gegnern auszuweichen, vor allem dann, wenn einer der Flügelmänner mit seinen Problemen zu kämpfen hat und euch dessen zusätzliche Feuerkraft fehlt. Die Framerate war während meiner Spielsession stabil und flüssig. Selbst bei extrem hoher Gegnerpräsenz gab es keine störenden Lags.

Aces of the Luftwaffe-Squadron Skill-System zum Aufrüsten

Mein Fazit zu „Aces of the Luftwaffe – Squadron“

HandyGames liefert mit „Aces of the Luftwaffe – Squadron“ solide Ballerkost ab. Ich bin kein Hardcore Fan des Shoot ‚em Up-Genres, doch spiele ich diese Art von Spielen zwischendurch sehr gerne. Manche Dinge darf man getrost unter den Tisch fallen lassen, wie zum Beispiel die Story des Spiels, die ich bewusst nicht angesprochen habe, da diese in Shoot ‚em Ups generell flach ist. Es geht ums pure Abballern, Einsammeln und Überleben, um den nächsten Level zu erreichen. Allein das zählt und nichts Anderes. Das Skill-System ist für mich eine willkommene Abwechslung, doch die zum Teil knackschweren Passagen in manchen Leveln oder deren Endgegner könnten etwas entschärft werden. Ich habe mir in Level 3 an den „Terrorzwillingen“ die Zähne ausgebissen und bekam Aggressionen, die derer von „John King“ in nichts nachstanden. Möglicherweise ist „Aces of the Luftwaffe – Squadron“ Genre-Profis vielleicht zu abwechslungsarm, mir hat es gereicht und mich gut unterhalten.

Ob die aufgerufenen 14,99 € dem Spiel gerecht werden mag ich nicht beurteilen. Doch selbst wenn es einem nicht gefällt, sind 14,99 € eher zu verschmerzen, als ein Griff ins Klo bei einem Vollpreistitel für 69,99 €.

 

Gewinnspiel zu „Aces of the Luftwaffe – Squadron“

Bekanntlich kommt das Beste zum Schluss, so auch dieses Mal. HandyGames hat uns je einen Code für die PC und Xbox One Version für euch zur Verfügung gestellt. Wer also das Spiel haben möchte, sollte mir folgende Frage beantworten:

An welchem Handicap leidet Flügelmann „Steve Davis“ ?

Sendet eure richtige Antwort, mit dem Hinweis auf euer bevorzugtes System (PC oder Xbox One) an [email protected]. Wie immer heißt es, wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Die Gewinner werden am Sonntag 5. August 2018 gegen 16:00 Uhr in den Kommentaren bekannt gegeben. Viel Glück!

Aces of the Luftwaffe - Squadron
Aces of the Luftwaffe - Squadron

Entwickler: www.Handy-Games.com GmbH

Preis: 14,99 €


Aces of the Luftwaffe - Squadron
Aces of the Luftwaffe - Squadron

Entwickler: HandyGames

Preis: 12,49 €

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