Meine erste von Hand geschriebene E-Mail

Seit Erfindung der E-Mail sind von Hand geschriebene Briefe ziemlich aus der Mode gekommen. Wer seinen Mails gerne diese persönliche Note hinzufügen möchte, der kann das jetzt mit der neuesten Version der Mail App von Windows 10 tun. Diese unterstützt nämlich nun offiziell Windows Ink, nachdem die Funktion schon seit einigen Wochen für Insider verfügbar war.

Eine Nachricht nur unter Verwendung eines Stiftes wie beispielsweise dem Surface Pen zu verfassen, war natürlich vorher schon möglich. Tippt man mit dem Stift in das Eingabefeld für Empfänger, Betreff oder in den Nachrichtenbereich, poppt die Handschrifteingabe auf und übersetzt den geschriebenen (in meinem Fall sollte man besser von „gekritzelt“ sprechen) Text in digitale Buchstaben. Das funktioniert recht gut und auch bei einer Sauklaue wie der meinigen erstaunlich zuverlässig, lediglich die Eingabe des „@“ musste ich mehrfach üben, ehe es korrekt erkannt wurde.

Neu ist, dass man im Nachrichten-Editor nun einen Zeichenbereich einfügen kann, in dem man verschiedene Stifte zur Auswahl hat. Somit kann man eine echte von Hand geschriebene E-Mail verfassen. Ich habe mein Surface Pro gezückt und das mal eben ausprobiert.

Meine erste von Hand geschriebene E-Mail

Die Schönheit des Ergebnisses ist von der Kreativität und Feinmotorik des Autors abhängig und war daher in meinem Fall vorhersehbar miserabel, aber dafür können die Entwickler bei Microsoft ausnahmsweise mal nichts.

Beim Empfänger kommt die Nachricht in Form einer eingebundenen Grafik an (wie auch sonst):

Meine erste von Hand geschriebene E-Mail

Wer es mal ausprobieren möchte: Es ist nicht zwingend ein Stift erforderlich, auf einem Touch-Display kann man auch mit den Fingern schreiben. Sogar mit der Maus am Desktop funktioniert es, dann wird eure Schrift vielleicht sogar so furchtbar wie meine.

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