Microsoft Forms ist jetzt auch für Consumer verfügbar

Wer beim Namen Microsoft Forms sofort an das gleichnamige Produkt von Google denkt, der ist auf der richtigen Spur. Seit gut zwei Jahren hat Microsoft einen ähnlichen Dienst am Start, der bislang aber nur kommerziellen Kunden und Bildungseinrichtungen offen stand. Das ändert sich ab sofort: Microsoft Forms kann jetzt auch mit einem privaten Microsoft-Konto genutzt werden.

Microsoft bezeichnet Forms als „leichtgewichtigen Dienst“, der mehr auf einfache Bedienung denn auf komplexe Funktionen ausgelegt ist – das funktionale Defizit gegenüber Google Forms war zum Start also mehr oder minder gewollt. Allerdings wird das nicht so bleiben – ich habe eine internen Plan gesehen, in dem es eine eigene Rubrik „Google Neutralisation“ gibt, also das Nachrüsten aller Features, die im Moment noch fehlen.

Es geht Microsoft aber nicht darum, ein gleichnamiges Produkt nachzubauen, ganz oben auf der Agenda steht die Integration in das eigene Ökosystem. Mit Forms erstellte Umfragen und Tests sollen sich nahtlos in Excel, Word, OneNote, Skype oder LinkedIn einbinden lassen, auch eine direkte Integration in Drittanbieter-Dienste wie Twitter, Facebook und Co. ist geplant.

Für Geschäftskunden wird Forms ein Teil von Office 365 bleiben, bei den Consumern fährt Microsoft ein „Freemium-Modell“. Die Grundfunktionen sind kostenlos, erweiterte Features gibt es dann ebenfalls in Verbindung mit einem Office 365 Abonnement. Wo die Grenze verläuft, also welche Funktionen kostenlos sein werden, vermag ich aktuell leider nicht zu sagen, dazu geben die mir vorliegenden Unterlagen nicht genug her.

Aktuell unterstützt Forms die Formate „Formular“ und „Quiz“. Und damit ihr ein anschauliches Beispiel habt, wie so ein Quiz aussehen kann, habe ich hier mal eines erstellt: Das Dr. Windows Quiz

Besser ist es aber, ihr probiert Microsoft Forms selbst aus und spielt mit den Optionen und den verschiedenen Designs.

 

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