Season 2: Microsofts Streaming-Dienst Mixer erhält eine Vielzahl neuer Funktionen

Vor etwas mehr als zwei Jahren, im August 2016, übernahm Microsoft den Streamingdienst Beam, im Mai 2017 wurde der Service dann in „Mixer“ umbenannt. Nicht Wenige fragten sich verwundert, was die Redmonder wohl mit Beam bzw. Mixer vor haben, ähnlich war das auch beim Kauf von Minecraft. Die Frage nach dem Sinn stellt bei Minecraft inzwischen niemand mehr, und auch Mixer hat sich als feste Größe in der Microsoft-Welt etabliert.

Es geht bei Mixer nicht um einen Angriff auf Branchenführer Twitch, auch wenn Microsoft sicher nichts dagegen hätte, die Nummer 1 zu sein. In erster Linie geht es darum, den bestmöglichen Service für das eigene Gaming-Ökosystem zu schaffen. Mit dem neuesten Update, dass man „Season 2“ getauft hat, werden wieder einige neue Funktionen nachgerüstet. Diese sollen mehr Spaß und Interaktion bringen und gleichzeitig den Streamern neue Möglichkeiten zur Monetarisierung eröffnen.

Zu diesem Zweck wird in Kürze die neue Währung „Mixer Embers“ eingeführt, die mit echtem Geld bezahlt wird. Zuschauer können Embers kaufen und sie dann an ihre Lieblings-Streamer verteilen – zum Beispiel, in dem sie diese mit den ebenfalls neuen „Skills“ verknüpfen. Diese ermöglichen es unter anderem, Sticker, Gifs und diverse Spezialeffekte in Nachrichten zu verwenden. Wer kein echtes Geld einsetzen kann oder will, der kann sich durch Aktivitäten innerhalb der Community Guthaben mit der virtuellen Währung „Sparks“ verdienen, die ebenfalls Teil des Season 2 Updates ist.

Technische Neuerungen gibt es ebenfalls: Bei schwankenden Bandbreiten passt sich die Bitrate jetzt automatisch an, damit die Streams flüssiger laufen und es zu weniger Unterbrechungen kommt, außerdem wird das Real Time Messaging Protocol, kurz RTMP, unterstützt.

Für 2019 kündigt Mixer außerdem das neue Ranking-System „Progression“ an. Bislang kann ein Streamer seine Community nur nach Abonnent oder Nicht-Abonnent entscheiden, künftig wird ihm das neue Bewertungssystem ermöglichen, seine aktivsten Follower besser zu erkennen.

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