Skype, To-Do und die Vision vom großen Ganzen

Zusammen mit dem Oktober Update verteilt Microsoft auch den neuen Skype Client an alle Nutzer. Dessen aktuellste Version enthält die Integration von Microsoft To-Do und gibt uns einen Vorgeschmack darauf, wie sich Microsofts Aufgabenverwaltung künftig zu einem zentralen Hub entwickeln wird.

Eins vorweg: Ich konnte noch nicht genau ermitteln, unter welchen Umständen man die Integration von To-Do nutzen kann. Ich habe zwei Rechner, auf denen jeweils Skype 14.32.21.0 läuft, logischerweise mit dem selben Microsoft-Konto. Auf einem System ist die Integration vorhanden, auf dem anderen nicht. Sei’s drum.

Da, wo es funktioniert, erscheint beim Rechtsklick auf eine Skype-Nachricht die Option „Aufgabe erstellen“.

Skype und To-Do arbeiten zusammen

Wählt man diese aus, wird der Inhalt der Nachricht als Aufgaben-Titel übernommen. Wie man auf dem Screenshot sehen kann, stehen maximal 255 Zeichen zur Verfügung. Sollte die Nachricht länger sein, wird abgeschnitten.

Skype und To-Do arbeiten zusammen

Anschließend kann man direkt auf „Hinzufügen“ klicken, oder aber man klickt auf „Aufgaben“ und sieht nun die Kategorien, die man in To-Do angelegt hat – so kann man die Aufgabe auch gleich in einer der vorhandenen Listen ablegen.

Skype und To-Do arbeiten zusammen

Die Integration ist noch nicht vollständig, man kann beispielsweise kein Fälligkeitsdatum oder keine Erinnerung eingeben, das muss man über die To-Do App erledigen.

Wir sehen hier aber ein weiteres Puzzle-Teil, nachdem vor zwei Tagen ja auch schon die Integration von To-Do in Outlook.com angekündigt wurde. Wir sehen, wie sich To-Do von einem eigenständigen Dienst zu einer integrierten Lösung entwickelt, die überall nur einen Steinwurf entfernt ist, wo wir eine Aufgabe erfassen wollen.

Microsoft Teams, OneNote, Word, Excel, Edge und viele weitere Integrationen werden kommen. Sozusagen aus allen Ecken des Microsoft-Ökosystems wird man auf To-Do feuern können und in der App schließlich alle Aufgaben an einem zentralen Punkt verwalten. Das ist die Vision, die von Anfang an hinter To-Do stand, und an der ich wie viele Andere schon zu zweifeln begann. Nun wird sie endlich allmählich sichtbar.

 

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