Windows 10 Oktober Update: Produkt-Teams sollen gegen Veröffentlichung gewesen sein

Es ist nur ein Gerücht, aber eines, welches sehr gut vorstellbar ist: Die Windows-Entwickler und Insider-Teams sollen gegen eine Veröffentlichung des Windows 10 Oktober Updates am 2. Oktober 2018 gewesen sein. Auch Windows Server 2019 wollte man eigentlich noch nicht freigeben, musste sich aber der „Weisung von oben“ fügen. Das behauptet die russische Seite WZor unter Berufung auf eigene Quellen.

Das Windows 10 Oktober Update wurde am 2. Oktober im Rahmen des selben Events, bei dem auch Surface Pro 6 und Surface Laptop 2 vorgestellt wurden, offiziell an den Start geschickt. Dieser Termin stand logischerweise schon lange fest, daher ist es leicht vorstellbar, dass es bei einem Wunsch nach einer Terminverschiebung sehr schnell zum Streit zwischen Entwicklung und Marketing gekommen ist. Gewonnen hat das Marketing, verloren haben die Kunden – zumindest jene, die sich das Oktober Update direkt nach Veröffentlichung besorgt haben.

Wenn das so stimmt, ist das einerseits eine Entlastung für das Insider-Team, es erklärt aber dennoch nicht, warum der Fehler, der zum Rückzug führte (der Ordner „Dokumente“ kann nach dem Update leer sein), vorher drei Monate lang trotz Meldung im Feedback Hub nicht behoben wurde.

Wann es mit dem Oktober Update weiter geht, ist nach wie vor unklar. Prinzipiell kann Microsoft jederzeit ein neues kumulatives Update vorlegen und den Rollout wieder anstoßen. Der zuletzt bekannt gewordene ZIP-Bug soll laut Microsoft allerdings erst Anfang November gefixt werden, und es sollte mich wundern, wenn man den Rollout ohne diesen Fix fortsetzt.

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