Xbox All Access endet zunächst – trotzdem Hoffnung auf weitere Regionen

Im August hatte Microsoft in den USA ein neues Angebot gestartet: „Xbox All Access“ ist eine Art Mietkauf für die Xbox One, bei dem der Kunden ein Abo für Xbox Live Gold und den Xbox Game Pass abschließt. Für 25 Dollar (Xbox One S) oder 35 Dollar (Xbox One X) ist die entsprechende Konsole ebenfalls Bestandteil des Abonnements – und am Ende der Mindestlaufzeit von 24 Monaten kann man die Xbox behalten.

Addiert man die regulären Preise der enthaltenen Komponenten, kommt man unter dem Strich auf eine kleine Ersparnis, worauf das Programm abzielt, ist aber offensichtlich: Man soll keine größere Summe in die Hand nehmen müssen, um eine Xbox zu kaufen, und der eigentliche „Hintergedanke“ ist natürlich der, dass man die abgeschlossenen Service-Abonnements anschließend weiterführt.

Zum 31. Dezember wird Microsoft das Xbox All Access Programm nun erst mal wieder beenden – allerdings nur, um es im neuen Jahr zurück zu bringen, und es zu „erweitern“, wie Larry Hryb auf Twitter schreibt:

Das gibt natürlich Spielraum für Spekulationen – zum Beispiel darüber, ob Xbox All Access vielleicht regional ausgeweitet wird und dann auch seinen Weg zu uns findet. Diese Möglichkeit hatte Microsoft zum Start von Xbox All Access in Aussicht gestellt.

Wie schon geschrieben, es geht in allererster Linie darum, die Zahl der Abonnenten von Xbox Live und dem Game Pass zu erhöhen (ich gehe davon aus, dass diese beiden Dienste früher oder später miteinander verschmelzen und für Microsoft dann das Office 365 im Gaming-Bereich werden). Darum kann ich mir sehr gut vorstellen, dass Microsoft den Aufwand einer regionalen Ausweitung auf sich nimmt.

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